Das diesjährige Evergreen Innovation Camp findet im Türkenwirt, kurz TüWi, statt, dem neuesten Gebäude der Universität für Bodenkultur in Wien Döbling. Es beherbergt Institute, die ÖH BOKU, die Mensa, den Audimax und vieles mehr. Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde es im Oktober 2018 eröffnet. Hier geht’s zum Videoportrait mit tollen Impressionen: https://youtu.be/GD3wCmlZ9qs.

Nachhaltiger Holzbau

Der Neubau wurde von der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) mit Platin und der bis dahin höchsten Punktezahl bei Bildungsgebäuden zertifiziert. Die Fassade besteht aus naturbelassenem Lärchenholz, wobei die Holzlamellen als Sonnenschutz dienen. Weiters wird das Gebäude über eine Wärmepumpe mit Erdwärme zur Unterstützung der Heizung und Kühlung versorgt. Eine Photovoltaik- und eine Solarthermie-Anlage liefern Teile des Stroms und des Warmwassers.

Anreise und Erreichbarkeit

Trotz des Höhenunterschieds zum Rest der Stadt ist das TüWi mit dem Rad gut erreichbar; Radabstellplätze sind mehr als genug vorhanden. Öffentlich ist der Standort an der Ecke Peter-Jordan-Straße/Dänenstraße über verschiedene Verkehrsmittel erreichbar:

  • Der 40A fährt vom Schottentor (U2) über Währinger Straße – Volksoper (U6) zur Station Dänenstraße.
  • Der 37A fährt aus der Brigittenau/Traisengasse (S-Bahn) über Spittelau (U6/U4) und Nußdorfer Straße (U6) zur Station Dänenstraße.
  • Der 10A fährt von der Niederhofstraße (U6) bzw. von Heiligenstadt (U4) zur Station Dänenstraße.
  • Die S45 fährt von Handelskai (U6/S-Bahn) über Heiligenstadt (U4) bzw. von Hütteldorf (U4) über Ottakring (U3) zur Station Krottenbachstraße, von der man ca. 10 Minuten zu Fuß zum TÜWI geht.

Die Uni selbst

Die Universität für Bodenkultur forscht und lehrt seit 1896 am Standort Türkenschanze zu erneuerbaren Ressourcen und deren Sicherung als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen. Sie zeichnet sich aus durch eine Vielfalt an Fachgebieten; durch die Verbindung von Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaftswissenschaften versucht sie, das Wissen um die ökologisch und ökonomisch nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in einer harmonischen Kulturlandschaft zu mehren. Wichtige Merkmale der Forschung an der BOKU sind das vorausschauende Erfassen von Problemen sowie die Bemühung um Praxisrelevanz, Internationalität und Interdisziplinarität. Aktuell zählt die BOKU mehr als 10.000 Studierende.